Pressemitteilung vom 5. September 2005


„Gesellschaft sozialmedizinische Nachsorge in der Pädiatrie“ gegründet


Nachsorge-Verantwortliche aus ganz Deutschland haben jetzt die „Gesellschaft sozialmedizinische Nachsorge in der Pädiatrie“ (GSNP) gegründet. Sie wollen damit die pädiatrische Nachsorge fördern.


Die Ziele im Detail:

  • Stabilisierung und Verbesserung der Behandlungserfolge durch Nachsorge
  • Sicherung und Verbesserung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität der Patienten und ihrer Angehörigen
  • Förderung der Nachsorge über die ambulanten, stationären und rehabilitativen Sektoren hinweg
  • Deutschlandweite Einführung und wissenschaftliche Weiterentwicklung der sozialmedizinischen Nachsorge


Einen Schub für die Nachsorge erwartet die GSNP durch die kürzlich veröffentlichte Rahmenvereinbarung der Spitzenverbände der Krankenkassen zur Finanzierung der sozialmedizinischen Nachsorge nach § 43 Abs. 2 SGB V.


Die neue Fachgesellschaft ist offen für alle Einrichtungen und Einzelpersonen, die pädiatrische Nachsorge in Praxis und Forschung weiterentwickeln wollen. Sie kooperiert eng mit dem Qualitätsverbund Bunter Kreise, einem Zusammenschluss von Nachsorgeeinrichtungen, die nach dem Modell des Bunten Kreises arbeiten, sowie mit dem beta Institut, das Forschung und Entwicklung zur Nachsorge betreibt.


Vorstandsvorsitzenden der GSNP ist Dr. Friedrich Porz, Neonatologe und Gründungsmitglied des Bunten Kreises. Sein Stellvertreter ist Andreas Podeswik, Projektleiter Pädiatrie beim beta Institut. Als Operationsbasis für die neue Gesellschaft dient zunächst das beta Institut. Dort wird vom Institut und der betapharm Nachsorgestiftung ein Arbeitsplatz zur Verfügung gestellt. Stiftungsbeauftragte Petra Kinzl erklärt dazu: „Unser Anliegen ist die Verbreitung der Nachsorge in Deutschland. Da ist es nur konsequent, wenn wir der neuen Gesellschaft unter die Arme greifen.“


Eine Basisinformation sowie ein Mitgliedsantrag zur neuen Fachgesellschaft finden sich im Internet unter www.GSNP.de.

 




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