Der Sport ist ein perfekter Partner für das Gehirn. Wir kennen die Schlagworte – und sie sind wissenschaftlich-medizinisch untermauert:

  • Sport ist ein Jungbrunnen für das Gehirn!
  • Sport steigert das Leistungsvermögen des Gehirns!
  • Sport lässt neue Gehirnzellen sprießen!

Aber der Sport birgt auch Gefahren für das Gehirn. Zum Beispiel in Kampfsportarten wie Handball, Eishockey, Fußball, erst recht American Football. Denken wir nur an den Fall des Christoph Kramer im Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft. Wer im Sport seinen Kopf nicht schützt, riskiert Langzeitschäden. Das belegen Langzeitstudien in den USA in bedrückender Weise.


Das Gehirn verarbeitet hochdifferenzierte Sinneswahrnehmungen, es ist aber auch empfindlich. Trotz der ca. 86 Milliarden Nervenzellen sollten wir mit keiner nachlässig umgehen. Denn das Gehirn hilft uns zu denken, zu fühlen, es speichert Informationen und entwickelt Strategien, im Sport wie im normalen Leben.


Die Gesellschaft für Sport-Neuropsychologie hat sich auf die Fahnen geschrieben, die Beteiligten zu sensibilisieren und Betroffenen zu helfen.
Dass die Gesellschaft für Sport-Neuropsychologie heute in meiner Geburtstadt Würzburg, in der ich auch studiert habe, gegründet wird, freut mich besonders.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg, vor allem im Sinne der Athleten.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Thomas Bach
IOC-Präsident